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Light and Water
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Light and Water
04.09. - 17.10.2009
Takahashis Kunstwerke entstehtenaus einem strengen Beobachtungs- und Revisionsprozess. Der Künstler arbeitet akribisch an seinen Werken, indem er zunächst viele ähnliche grobe Skizzen zeichnet und sie dann eine Zeit lang stehen lässt, damit er sich zurücklehnen und sie betrachten kann, als wären es echte Landschaften, die durch ein Fenster betrachtet werden.
Die fertigen Werke von Takahashi zeigen jedoch kaum mehr als einen Einblick in den erschöpfenden Charakter seines Schaffensprozesses. Von seinem unermüdlichen Modus Operandi des Anpassens und Nachjustierens ist nicht einmal ein Hauch übrig geblieben. Vielmehr bleibt dem Betrachter kein Zweifel, dass die Weichheit und die großzügige Platzierung der Formen auf seinen Leinwänden von Anfang an geahnt wurden. Takahashi hat sich mit seinen geschickten und impulsiven Strichzeichnungen im Laufe der Jahre viele Fans verdient, hat diese impulsive Natur jedoch seitdem zu einem mühsamen Beobachtungs- und Modifikationsprozess erweitert, der den Betrachter bis heute mit den reichen und trägen Früchten seiner Arbeit verblüfft.

Zitat aus dem Kataloge der BASE Gallery aus dem Jahr 2007. Der TEXT stammt von Takahashi selbst:
"Ab etwa 1990 dauerte es länger, bis meine Arbeiten abgeschlossen waren. Obwohl ich sie wirklich schnell fertigstellen möchte, scheinen die Dinge einfach mehr Zeit zu brauchen. Ich möchte, dass die Arbeit leicht und mühelos, aber auch charaktervoll ist.
Ungefähr 90 % der Arbeiten werden gleich zu Beginn abgeschlossen, aber die letzten 10 % dauern mehrere Monate. Auch wenn ich denke, dass ein Werk fertig ist, wenn ich es mir am nächsten Morgen ansehe, scheint etwas nicht zu stimmen. Ich schaue mir die Arbeit länger an, und plötzlich macht es Klick und ich finde heraus, wo der Fehler liegt. Ich denke, wenn ich das behebe, ist die Arbeit erledigt. Ich nehme meinen Pinsel, verbringe den Tag damit, das Problem zu beheben und schlafe dann wieder ein, aber am nächsten Morgen scheint immer noch etwas nicht in Ordnung zu sein.
Wenn ich auf diese Jahre zurückblicke, muss ich mir selbst auf die Schulter klopfen, aber ich kann auch nicht umhin zu denken, dass ich die Dame-Sache die ganze Zeit immer wieder gemacht habe."
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