EN
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
LOVECRAFT
06.06. - 31.08.2019
Wir freuen uns die erste Ausstellung des Frankfurter Künstlers in unserer Galerie ankündigen zu dürfen.
Eine Frau steht mit ausgebreiteten Armen in der Brandung. Ihr Blick fixiert den Horizont, an dem ein gehörntes Wesen erschienen ist. Es vereint die Merkmale eines Hirsches, eines Vogels, eines Pferdes in einem gewaltigen Körper. Die Flügel des Wesens heben sich synchron zu den Armen der Frau, als teilten sie eine geheime Sprache und tiefe Verbindung. Der Titel dieses Gemäldes ist der Titel der Ausstellung: Lovecraft. Die geistige Nähe zum sogenannten Vater des phantastischen Horrors H. P. Lovecraft gründet sich sowohl im Schaffen von Mythen und betretbaren, verstörend-schönen Welten als auch im Übersetzen von Gefühlen in ein narratives Bild. Lovecraft kämpfte Zeit seines Lebens um die Anerkennung seines Werkes als Literatur und war ein von der Arbeit Besessener, der sich an den tiefen Fragen zur Existenz und dem Trauma der sowohl gesellschaftlichen als auch intellektuellen Ablehnung abarbeitete. Beides ist für Heinke nicht nur nachvollziehbar, sondern gehört zum täglichen Repertoire. So finden sich in seinen Gemälden verwunschene Rückzugsorte, an denen sich die Ausgestoßenen zusammenfinden. Nichts davon ist eskapistisch zu deuten, sondern beschreibt sowohl schöpferische Einsamkeit als auch intime Momente von Beziehungen, die von außen missverstanden werden. Allen ist gemein, dass sie ruhige Augenblicke markieren, bevor der Kampf gegen die zynische und durch Egoismus geprägte Welt wieder hervorbricht. Übersetzt man den aus zwei Worten zusammengefügten Namen Lovecraft, so ergibt sich „Liebe“ und „Handwerk“. Bei Florian Heinke verbinden sich diese beiden Begriffen als Grundlage seiner Gemälde. Viel braucht er dabei nicht, ihm genügt schwarze Ölfarbe und Leinwand, um seine Welten entstehen zu lassen. Das Medium ist hier nicht die Botschaft, sondern Träger des geistigen Inhalts. Inhalte, die sich aus Erfahrungen bilden, aus Gesprächen und den immer gültigen Urgefühlen Liebe, Wut und Angst. Die letzten zehn Jahre seines Schaffens in Acryl sind in zwei Künstlerbüchern porträtiert und die Planungen für Buch Nummer drei für die neue Phase in Öl laufen bereits. Florian Heinkes Gemälde sind in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten.
(Text Dr. Christiane Starck)

Ausgestellte Werke

The book
The book, 2019
Lovecraft
Lovecraft, 2019
Der siebte Tag
Der siebte Tag, 2018
Liaisons Dangereuses
Liaisons Dangereuses, 2018
So beyond fear
So beyond fear, 2019
Outsiders
Outsiders, 2019
Love homies
Love homies, 2018
Nachtspaziergang
Nachtspaziergang, 2018
Dio é famiglia
Dio é famiglia, 2018
Arrival of God
Arrival of God, 2018
Und was lächelt die so bös
Und was lächelt die so bös, 2018
Nach all den Jahren
Nach all den Jahren, 2019
Unbesiegbar
Unbesiegbar, 2019
Und man siehet die im Lichte
Und man siehet die im Lichte, 2018
Der Schlaf
Der Schlaf, 2018
Different drum
Different drum, 2019
Dream brother
Dream brother, 2019
Diamond bound
Diamond bound, 2019
Through the looking glass
Through the looking glass, 2018
Der Brief
Der Brief, 2018
xs
sm
md
lg
xl
Cookies

Durch die Nutzung dieser Website akzeptieren Sie automatisch, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.