Monolith, 2026
Redaktion & Zusammenstellung: Renée Albada Jelgersma, Robert Zandvliet
Herausgeber: Jap Sam Books
Texte: Jan Bor, Esther Darley, Elaine Equi (poem), Andreas Fiedler, Gudrun Knaus, Robert Zandvliet
Übersetzung: Fiona Elliott, Beth O’ Brien, Marie Louise Schoondergang
Layout: Mainstudio / Edwin van Gelder
Bildbearbeitung: Andreas Fiedler, Edwin van Gelder, Robert Zandvliet
Druck und Bindung: Wilco Art Books
Sprache: Englisch
Seiten: 424
22,5 x 27,5 cm
Bindung: Hardcover mit Farben an drei Ecken
ISBN 978-94-93329-73-7
Erscheinungsdatum: März 2026
Ermöglicht durch die Unterstützung des Jaap Harten Fonds, Museum Franz Gertsch, Kunsthalle Darmstadt, GRIMM, Peter Blum Gallery, Bernhard Knaus Fine Art, AkzoNobel Art Foundation, Lakeside Collection, Kulturfonds, Frankfurt RheinMain, Merck'sche Gesellschaft für Kunst & Wissenschaft E.V., NL Niederlande, Mondriaan Fund
Diese Publikation erscheint in Verbindung mit den Ausstellungen „The Painting is a Door“ im Museum Franz Gertsch, Burgdorf (21. März bis 30. August 2026) und „Paradaidha“ in der Kunsthalle Darmstadt (29. März bis 30. August 2026).
Ein Monolith ist definiert als eine einzelne, große, einheitliche Struktur. Ein passender Name für die erste vollständige Monografie über das Werk des niederländischen Malers Robert Zandvliet (geb. 1970). Dieser monumentale Band offenbart die anhaltende Spannung zwischen Experimentierfreudigkeit und auffallender Konsistenz in seinem Gesamtwerk.
MONOLITH umfasst einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren (1994–2025) und vereint Zandvliets Werke von seinen frühen Experimenten bis hin zu den ausgereiften, serienbasierten Konzepten, die seine heutige Arbeitsweise prägen. Im Mittelpunkt des Buches steht ein visueller Essay des Kurators und Kunstkritikers Andreas Fiedler, der sich frei über verschiedene Epochen und Motive hinweg bewegt. Er fungiert als „Ausstellung auf Papier“ und bietet eine neue, nicht-lineare Lesart seines Œuvres. Die Kunsthistorikerin Esther Darley stellt jede größere Serie (2008–2025) vor und erläutert die Fragen, Methoden und bildlichen Strategien, die hinter Zandvliets kontinuierlichen Untersuchungen zu Landschaft, Farbe, Kunstgeschichte, Gestik und All-over-Struktur stehen. Der Philosoph Jan Bor steuert einen reflektierenden Essay über Wahrnehmung und Malerei bei, der im Dialog mit Werken aus verschiedenen Jahrzehnten entstanden ist, während die Kunsthistorikerin Gudrun Knaus einen intimen Bericht über Zandvliets Monotypie-Residenz bei Niels Borch Jensen in Kopenhagen liefert.
In einem abschließenden Monolog zeichnet Robert Zandvliet nach, wie seine jüngste Serie Paradaidha alles Vorangegangene aufnimmt und transformiert – wo einst isolierte Motive nun zu einem einzigen, vielschichtigen Feld zusammenlaufen. MONOLITH wurde von Mainstudio als taktiles, skulpturales Objekt gestaltet und ist nicht einfach eine Übersicht, sondern ein eigenständiges Werk: ein Buch, das zum wiederholten Aufschlagen, genauen Betrachten und Entdecken einlädt.
55,00 €